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Die private Krankenversicherung und die Beihilfe / PKV für Beamte
In der privaten Krankenversicherung wird die private Krankenversicherung für Beamte auch als sinnvollste Lösung bezeichnet. Die private Krankenversicherung ist für Beamte und all ihre Angehörigen die allerbeste Lösung und die beste Ergänzung zur Beihilfe. Es ist bekannt, dass die meisten Beamte eine private Krankenversicherung haben.
Jeder Zweite der 8 Millionen privat Versicherten lebt in einem Beamtenhaushalt. Angestellte und Arbeitnehmer hingegen dürfen sich nur oberhalb der Jahresarbeitsentgeltgrenze versichern und somit sind sie auch nicht beihilfeberechtigt. Die Beihilfeberechtigten sind von der Versicherungspflicht befreit. Beamte haben eigentlich immer die Chance, sich freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung zu versichern, dies gilt selbstverständlich auch für die Angehörigen. Allerdings empfehlen die Experten diese Variante für Beamte nicht.
Für Beamte ist die gesetzliche Krankenversicherung eine sehr schlechte Wahl. Ein Beamter ist bei Krankheit durch die eigenständigen Versorgungswerke ausreichend abgesichert. Der Dienstherr eines Beamten beteiligt sich an allen Krankenhausrechnungen wie auch an allen Arztrechnungen. Weiterhin kann angemerkt werden, dass der Beihilfesatz je nach Bundesland und des Familienstandes des Beamten, meisten zwischen 50 % und 70 % liegt. Die restlichen Prozente muss der Versicherte über eine private Krankenversicherung oder eben auch über eine gesetzliche Krankenversicherung abdecken. Der Tarif aus der gesetzlichen Krankenversicherung ist aber nicht ausreichend, denn der ersetzt in keinem Fall die Vorleistungen aus der Beihilfe. Diese Tatsache ist eigentlich der entscheidende Punkt, warum ein Beamter mit einem Tarif aus der gesetzlichen Krankenversicherung immer schlechter dran ist. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung wird bei Beamten nur für maximal die Hälfte der Rechnungen der volle Beitrag erhoben, dies kann auch wieder je nach Kasse variieren. Gesetzlich zu den Angestellten, wo der Arbeitgeber schon anteilmäßig zahlt, müssen die Beamten den Beitrag komplett zahlen.
Beamtentarife
Beamte haben nur mit einer privaten Krankenversicherung die Chance, den Anteil der wirklichen Kosten abzusichern, der eben nicht durch die Beihilfe zur Absicherung kommt. Deshalb sind die Tarife für die Beamten bei der privaten Krankenversicherung besonders günstig konzipiert worden und es lohnt sich durchaus auch für Familienväter, sich in einer privaten Krankenversicherung abzusichern, denn hier erfolgt die Absicherung der restlichen Familienangehörigen extra in einem kleinen Umfang. Für beihilfepflichtige Angehörige des Versicherten liegt der Satz zwischen 70 % und 80 %. Der Beamte erhält immer in einer privaten Krankenversicherung sehr hohe Leistungen bei minimaler Beitragszahlung. In manchen Bundesländern werden Leistungen wie Chefarztbehandlungen, Kostenübernahme bei Naturheilverfahren oder auch Zuschüsse für Sehhilfen nicht mehr durch die Beihilfe getragen, deshalb haben die Tarife einer privaten Krankenversicherung auch diese Leistungen im Angebot.
Der Einstieg in die private Krankenversicherung
Die sogenannte Referendarzeit ist eine Zeit der Ausbildung für Richter oder Lehrer, die werden als Beamte auf Widerruf bezeichnet. Genau für diese Personengruppe haben viele Versicherungsgesellschaften Angebote mit sehr günstigen Konditionen im Angebot. Die günstigen Ausbildungstarife werden auch Beamtenanwärtertarife genannt, enthalten aber keine sogenannten Altersrückstellungen, denn es steht ja noch nicht fest, ob derjenige überhaupt im Staatsdienst bleibt. Personen, die in das Beamtenverhältnis gewechselt haben, brauchen zum Beispiel eine Gesundheitsprüfung nicht mehr machen, weil eine Ablehnung für die Beamten auf Widerruf sowieso ausgeschlossen ist und zu der Gruppe gehören auch die sogenannten Wechsler.